Ernst-Barlach-Gymnasium Schönberg

Schule in Trägerschaft des Landkreises Nordwestmecklenburg

Ernst-Barlach-Gymnasium Schönberg - Schule in Trägerschaft des Landkreises Nordwestmecklenburg

Exkursion des Wahlpflichtkurses Regionalgeschichte

Der Besuch in der KZ Gedenkstätte Neuengamme am 15.5.2018 mit dem Kurs Regionalgeschichte und Schülern der 11.Kl. sowie der Kl.9c in Begleitung von Herrn Both, Museumsleiter Schönberg und Frau Golla war: “eindrucksvoll, interessant, schockierend, sehr komplex, eine absolute Notwendigkeit für jeden Schüler”.

Von Schönberg nach Neuengamme

Am Dienstag, den 15.05.2018 unternahmen wir, Schüler der neunten, – zehnten -, und elften Klassen des Ernst-Barlach-Gymnasiums Schönberg im Rahmen des Faches Regionalgeschichte eine Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Schon auf der Hinfahrt im Reisebus wurden wir von unserer Geschichtslehrerin Frau Golla auf einen „ereignisreichen Tag mit nachdenklichen Momenten“ eingestellt. So hatten wir in Vorbereitung auf diese Exkursion den Ehrenfriedhof in Schönberg gereinigt, zu den Themen Flucht, Vertreibung, Zwangsumsiedlung nach 1945 geforscht, zum Rassismus aktuell gearbeitet, sowie Schönberger zu ihren Erfahrungen mit Flüchtlingen befragt.

Zwar waren wir während der Anreise neugierig auf das, was uns erwartete, es fiel uns jedoch schwer, diese Neugier einzuordnen. Wie sollen wir uns in der Gedenkstätte verhalten? Welche Eindrücke und Emotionen kommen auf uns zu? Wie gehen wir mit den Eindrücken um? All das sind Fragen, die wir uns stellten, doch genau diese machten den Tag spannend.

Mit gemischten Gefühlen kamen wir gegen 8:45 im ehemaligen KZ an. Es sind nur noch wenige Gebäude erhalten geblieben; der Grundriss des ehemaligen Konzentrationslagers wurde jedoch überraschend genau nachempfunden, so dass es uns nicht schwerfiel, eine Vorstellung davon zu bekommen, was das Lager für ein trostloser und monotoner Ort gewesen sein muss. Rundherum sah man nichts als Felder, heute verfremden auch Windräder das damalige Bild. Schließlich begann unsere Führung gegen 9:10. Gemeinsam lernten wir verschiedene Einrichtungen des Lagers, sowie deren Funktion kennen. Auf dem Appellplatz wurden die Häftlinge zweimal täglich gezählt, auch öffentliche Bestrafungen und Hinrichtungen fanden dort statt. Im sogenannten „Bunker“ kamen Häftlinge aufgrund kleinster Vergehen in Einzelhaft, zweimal wurden Häftlinge aus der Sowjetunion mit dem Giftgas Zyklon B dort umgebracht. Das Kennenlernen verschiedenster Einrichtungen schockierte uns, da die Systematik und die Berechenbarkeit der Nazis für uns erst jetzt wirklich fassbar wurde. In einer feedbackrunde tauschten wir uns über Einzelschicksale aus und machten uns die Gründe für deren „Vergehen“ bewusst.

Das Lager wurde nicht nur errichtet, um Juden, Kommunisten oder andere sogenannte „Verräter des Deutschen Volkes“ zu inhaftieren, ursprünglich gab die Stadt Hamburg den Bau in Auftrag. Die SS sollte günstig Klinker produzieren. Es machte auf uns einen schaurigen Eindruck, dass derart viele Menschen nur für wirtschaftliche Interessen Gewalt ausgesetzt waren. Vor der großen Klinkerwerkstatt auf dem Gelände des KZs erfuhren wir, dass wir auf einer Wiese saßen, wo zur Zeit des Nationalsozialismus Tongruben in Betrieb waren. Die Arbeit in den Tongruben wurde von den Häftlingen gefürchtet. Sie mussten fast täglich Verletzte oder gar Tote mit zurück ins Lager tragen, da viele Menschen der harten körperlichen Arbeit in heißer Sommerhitze ohne ausreichende Versorgung zum Opfer fielen.

Interessant für uns zu erfahren war, dass ab 1953 bis in die 90er Jahre das Gelände von der Stadt Hamburg aus rein praktischen Gründen zu einem Gefängnis umfunktioniert wurde und der Gefängnisdirektor nun im Haus des Lagerkommandanten direkt auf dem Gelände wohnte. Erinnerungskultur spielte in Nachkriegsdeutschland kaum eine Rolle. Erst auf Verlangen ehemaliger Häftlinge des Lagers und einiger Bürger wurde die Gedenkstätte eingerichtet.

Zurück im Bus arbeiteten wir den Tag gemeinsam auf. Im Vergleich zu der Hinfahrt war die Stimmung bedrückend. Wir alle waren von der Berechenbarkeit der Methoden der SS geschockt. Der harte Alltag sowie das Leben in ständiger Angst vor der Willkür der KZ-Aufseher zeigte uns, wie Menschen systematisch entwertet wurden. Jenny Schwartz war der Meinung: „Jeder Schüler sollte solch einen Ort einmal gesehen haben.“ Wir waren uns alle einig, dass derartige Gedenkstätten absolut notwendig sind, damit wir nicht vergessen, wohin Rassismus , Intoleranz und Entwürdigung von Menschen führen können.

Bedanken möchten wir uns auch bei der Friedrich Naumann-Stiftung für die finanzielle Unterstützung und bei dem Direktor des Schönberger Heimatmuseums Herrn Both.

Verfasser: Henry Malonn

Impressionen vom Frühlingskonzert

Am letzten Freitag war es wieder soweit: Unser traditionelles Frühlingskonzert, organisiert und durchgeführt von Schülern, Lehrern und dem Elternchor, begeisterte mit einem vielfältigen und unterhaltsamen Programm die zahlreichen Gäste.

Zugangsdaten für die Vertretungsplan App

Auf Grund einiger Umstellungen kann es zu Änderungen bei der Nutzung der Indiware Vertretungsplan App kommen. Falls es nicht funktionieren sollte, schaut einfach mal unter “Schüler” – “Mobil” nach. Dort findet ihr die entsprechenden Zugangsdaten. Tragt den Benutzer und das Passwort ein, testet die Verbindung, und wenn die Zugangsdaten erfolgreich eingelesen wurden, müsste es klappen.

Ich wünsche euch allen einen schönen 1. Mai.

Herzlichen Glückwunsch an die Kreissieger  des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ – Fußball

Am 19. April  2018 fand in Wismar das Kreisfinale für den Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ – Fußball statt. In der Wettkampfklasse II (2002/2003-er Jahrgänge) und der Wettkampfklasse III (2004/2005-er Jahrgänge) traten die Jungen des “Ernst- Barlach- Gymnasiums Schönberg” gegen die Schülermannschaften des GHG Wismar, des GSG Wismar, der Wasserturmschule Grevesmühlen  und der Regionalen Schule Brecht aus Wismar an.

Die Jungen beider Wettkampfklassen konnten alle Gruppenspiele überlegen gewinnen. Somit ist das EBG in der Sportart Fußball die beste Schule im Landkreis Nordwestmecklenburg!

Resultate in der WK II :

  • EBG – RS Grevesmühlen 6:0
  • EBG – GHG 2:0
  • EBG – RS Wismar 3:1
  • EBG – GSG 3:1

Resultate in der WK III:

  • EBG – RS Grevesmühlen 6:0
  • EBG – RS Wismar 3:0
  • EBG – GHG Wismar 1:0

Am 03. Mai 2018 werden die Schüler des Ernst- Barlach- Gymnasiums nun gegen die besten Mannschaften aus Schwerin, Nordwest- Mecklenburg und dem Landkreis Ludwigslust- Parchim beim Regionalfinale in Grabow antreten. Um dort bestehen zu können muss man wieder als Mannschaft geschlossen auftreten und durch eine konzentrierte Abwehrarbeit überzeugen, aber auch die Chancenverwertung muss sich in der nächsten Runde verbessern, damit wir das Landesfinale in Rostock erreichen werden.

Vielen Dank an folgende Teilnehmer:

WK III: Colin Nilius, Max Kley, Tim Schlottmann (2 Tore), Wesley Wehsel (6 Tore), Niklas Feichtinger, Fynn Zoschke, Liam Just, Lukas Muniz, Pepe Luis Hänisch (2 Tore), Jonas Postwig, Fiete Krüger, Luc Wöltering, Dennis David, Finn Ole Schulz, Jan Gebauer, Tom Mika Helmke

WK II: Dennis Godknecht (7 Tore), Jannes Kanzog (1 Tor), Marvin Blomberg (2 Tore), Sonvir Holzkamm(1 Tor), Florian Fahl, Fiete Luther (1Tor), Ben Riemen, Jannick Wedhorn (1Tor), Felix Hey(1 Tor), Henri Volke, Dima Heppner, Joel Lemm, Erik Malonn, Simon Jahn, Sebastian

Martin Kröppelien
begleitender Sportlehrer

 

Schneuer(1 Tor), Felix Beulke(1 Tor), Matti Schulze

Studie zu den Busfahrzeiten

Liebe Schüler, liebe Eltern.

Die Studie zur Schülerbeförderung ist ausgewertet. Vielen Dank an alle, die sich beteiligt haben.

Der Schulelternrat hat zusammen mit der Schulleitung einen Sitzungstermin angesetzt und den Schulträger sowie Vertreter der Firma Nahbus eingeladen, um unsere Belange zu besprechen und natürlich weitgehend durchzusetzen.

Die Studie belegt, dass es einige Defizite gibt, insbesondere was die Wartezeiten betrifft, die den Schultag unnötig lang machen. Außerdem wollen wir auf diesem Termin eine bessere Organisation einiger Fahrstrecken, sowie den Einsatz von mehr Bussen erwirken.

Es gab viele gute Anregungen eurerseits und wir werden unser Bestes geben, die Bussituation zu verbessern.

Alle interessierten Eltern können ihre Klassenelternräte ansprechen, an welche die Studie bereits versendet wurde.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Bis dahin

Herzliche Grüße

Sandra Brick
(Vorsitz Schuleleternrat)

Modenschau

Am 17.04.2018 in der Zeit von 09.15 – ca. 09.30 Uhr führen wir erneut auf dem Sportplatz des Schulhofs eine Modenschau durch.

Lasst Euch überraschen, denn wir haben neue Schulkleidung vorzustellen.

Wir bitten euch, den Sportplatz in diesem Zeitraum nicht zu nutzen.

Das Team von „BarlachDesign“

Osterferien

Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schülern, Eltern und Freunden des Gymnasiums sowie Frau Lange, Herrn Nadolny und unserem technischen Personal ein frohes Osterfest und erholsame Ferientage.

Schüleraustausch – News I

Am Donnerstag verbrachten unsere spanischen Gäste zusammen mit ihren deutschen Schülerpaten den ersten Unterrichtsblock im Fachunterricht. Dort stellten sie zum Beispiel ihre Geographiekenntnisse gemeinsam mit den deutschen Schülern bei der täglichen Topographieübung mit Bravour unter Beweis. 

Im anschließenden Tagesverlauf arbeiteten alle Schüler in Gruppen, zusammengesetzt aus Spaniern und Deutschen,  an verschiedenen Projektthemen. 

Freitag ging es nach Lübeck. Neben dem obligatorischen Museum wurden natürlich auch das “Holstentor” und die “Schiffergesellschaft” besucht.