Wandertag der Klasse 9a nach Boltenhagen

Am Donnerstag, den 24.09.2015, waren wir, die Klasse 9a, im Kletterpark Boltenhagen. Mit dem Linienbus erreichten wir eine Haltestelle im Ort, von der wir über den Strand zum Park spaziert sind. Dort angekommen wurden uns Sicherheitsanweisungen vorgeben. Anschließend durften wir zwei Stunden bei schönem Wetter klettern. Insgesamt war das Klettern sehr anstrengend, aber auch eine tolle Erfahrung. (Charlotte Neumann,9a)

Instant Act

Impressionen:

Sehr geehrte Eltern,

das Ernst-Barlach-Gymnasium trägt den Titel „Schule mit Courage, Schule gegen Rassismus“. Das Projekt „instant acts“ fühlt sich dem Anliegen – Gegen Gewalt und gegen Rassismus –  ebenfalls elementar verpflichtet.

Unserer Schulsozialarbeiterin Frau Berndt ist es mit der Unterstützung einer Reihe von Sponsoren gelungen dieses Projekt (siehe Informationen zum Projekt) am Mittwoch, den 16.09.2015 erneut nach Schönberg zu holen.

Da die Workshops auf eine begrenzte Schülerzahl ausgelegt sind, können aus unserer Schule etwa 150 interessierte Schüler an diesem Projekt teilnehmen. Der Projekttag beginnt für diese Schüler im 1. Block mit Unterricht laut Stunden- bzw. Vertretungsplan und wird mit dem Projekt ab 09:30 Uhr in der Palmberghalle fortgesetzt.

Das Musiktheaterspektakel „Instant Acts gegen Gewalt und Rassismus 2015“ beginnt um 13:30 Uhr in der Palmberghalle. Daran nehmen alle Schüler der Klassen 7-10, die laut Stundenplan im 4. Block Unterricht hätten, teil. Interessierte Schüler, Eltern und Gäste sind zu der Veranstaltung herzlich willkommen.

Projektbeschreibung
Instant Acts gegen Gewalt und Rassismus 2015 / Interkunst e. V.

Kurzbeschreibung:
Fünfzehn internationale Künstler beweisen integrative und innovative Begegnungsformen während Projekttagen in mehreren Bundesländern, die jeweils im September und Oktober stattfinden. Mit Workshops tagsüber und einer temporeichen Bühnenshow als Abschluss wird den Besuchern ein abwechslungsreiches Spektakel mit Akrobatik, Tanz und Lifemusik zum Thema Gewalt und Rassismus geboten. Das Ensemble setzt sich aus jungen Schauspielern, Tänzern und Musikern zusammen, die weltweit mit Hilfe renommierter Institutionen ausgewählt werden. Das Workshopangebot richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Der Projekttag ist auch für Jugendliche konzipiert, die normalerweise nicht ins Theater gehen.

Projektziel:
Von Anfang an werden die Jugendlichen aufgefordert selbst zu entscheiden, in welcher Gruppe sie teilnehmen (Ad hoc Entscheidung), in welcher Weise sie sich in der Gruppe beteiligen (Vertrauensbildung), und sich durchzuringen das Erarbeitete zu zeigen (Angstüberwindung). Die Vielfalt kultureller, ethnischer und religiöser Überzeugungen und Lebensformen werden in der Zusammenarbeit mit den Künstlern und als Zuschauer während der Aufführung auf positive Weise erfahren. Die Proben in den Workshopgruppen und viele Szenen im Spektakel führen zur aktiven Zuschauerbeteiligung, man positioniert sich ohne Angst zu haben. Viele Szenen, Lieder, Rapsongs usw. beinhalten direkte Statements der Jugendlichen zu Gewalt und Rassismus. Sie tragen diese Songs vor, trotz Angst vor öffentlicher Blamage. Die lebendigen und nuancenreichen Darstellungsmittel der Vorstellung orientieren sich an der Sprache der Jugendkultur. Das Alter der noch sehr jungen Künstler lässt eine natürliche Verbindung zu den Teilnehmern entstehen. Ihr teilweise atemberaubendes Können macht sie zu Vorbildern.

Zielgruppe:
Das Projekt „Instant Acts“ richtet sich an Jugendliche ab vierzehn Jahren. Mit einem Workshopangebot internationaler Künstler aus allen Teilen der Erde, erfahren die teilnehmenden Jugendlichen die unmittelbare Begegnung mit dem Fremden über eine künstlerische Auseinandersetzung. Kunst wird hier zum Kommunikationsmittel, auch ohne gemeinsame Sprache. Die Teilnehmer lernen fremde Kulturen kennen und können auf diese Weise Vorurteile abbauen. Sie erfahren Achtung und Akzeptanz gegenüber Menschen ausländischer Herkunft und ethnischen Minderheiten. Darüber hinaus lernen die Jugendlichen, dass man sich gegen Gewalt und Unterdrückung wehren und schützen kann. Bestehende Strukturen und vorgefertigte Muster können hinterfragt, Frust spielerisch abgebaut werden. Des weiteren wird mit dem Projekt Entscheidungsfreude, Disziplin, Motivation und die Überwindung von Ängsten gefördert. Schlüssel hierzu ist die Methode des ganzheitlichen Erfahrens und Lernens. Nicht über die theoretische Auseinandersetzung, sondern über das aktive Mitmachen, sammeln die Jugendlichen Erfahrungen aus erster Hand. Jugendliche, die zu Beginn noch voller Widerstände sind, spielen bereits am späten Vormittag engagiert mit und verfolgen aufmerksam die Arbeitsergebnisse.

Projektumsetzung:
Nach einer kurzen Vorstellung der fünfzehn anwesenden Künstler bzw. Workshopleiter, entscheiden sich die Jugendlichen für einen Workshop, der ihrem Interessensschwerpunkt entspricht. Ob Capoeira, Rap, Kampftheater oder Perkussion – das Workshopangebot ist vielfältig. Jede Arbeitsgruppe verbindet einen eigenen thematischen Schwerpunkt mit ihrer jeweiligen Ausdrucksform. So wird ein Rap über Rassismus oder Kampftheater zum Thema Unterdrückung entwickelt. Die erarbeiteten künstlerischen Ergebnisse werden allen Projektteilnehmern präsentiert. Die Workshops sind derart konzipiert, dass jeder Jugendliche in kürzester Zeit eine kleine erfolgreiche Performance bieten kann. Im letzten Projektteil bieten die internationalen Künstler eine Action Show der extra Klasse. Sie stellen eine temporeiche Szenencollage zum Thema Gewalt und Rassismus dar, sie basieren auf eigenen Erfahrungen der Künstler in ihrer Heimat. Die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen der angebotenen Workshops verschmelzen hier zu einem Gesamtkunstwerk. Alle Jugendlichen, die Interesse äußern, haben die Möglichkeit, in der Bühnenshow mitzuwirken. So können die Schüler beweisen, was sie am Vormittag gelernt haben und machen die Erfahrung neben professionellen Künstlern auf einer Bühne zu stehen. Als Abschluss des Projekttages zeigt das internationale Ensemble das Musiktheaterspektakel „Instant Acts gegen Gewalt und Rassismus 2015“.

Ablauf
09:30 – 10.00 Uhr Eröffnung 10:00 – 11:30 Uhr Workshops
11:30 – 12:30 Uhr Präsentation der Ergebnisse 12:30 – 13:30 Uhr Mittagspause
13:30 – 15:00 Uhr Musiktheaterspektakel „Instant Acts gegen Gewalt und Rassismus 2015“

Mit freundlichen Grüßen

Frank Becker                                                                                                                                                                                                              Liane Berndt

Schulleiter                                                                                                                                                                                                                                         Schulsozialarbeiterin